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Meine Gedichte 2003

Zu dieser Zeit habe ich angefangen gut für mich zu sorgen. Ich war aber dennoch depremiert, denn ich brach mein Schweigen bei weiteren Familienmitgliedern, zu denen ich seit dem keinen Kontakt mehr habe. Meine Gedanken waren traurig und ich war sehr verletzt.

alles liebe, Sandra


Regentropfen vom 20.12.2003

Langsam gehe ich durch die Nacht, die nicht enden will
Helles Licht von den Laternen, zeigt mir den Weg

Fühle mich alleine, wie leer gefegt
Schmerz begleitet mich, lässt mich nicht los
Lässt mich erstarren, nimmt mir den Mut

Dunkelheit umgibt mich, schließt mich ein
Kälte im Inneren, lässt mich erfrieren
Sehnsucht zerreist meine Seele

Fühl' mich gefangen, will mich befreien
Nachts in den Träumen ist es ganz nah
Wünsche und Hoffnung - für immer zerstört

Da sind sie, die Regentropfen
Sie fließen aus meinen Augen
Ich kann sie nicht stoppen

Ich kann sie einfach nicht stoppen

Es tut weh

Es tut weh, wenn ich an den missbrauch denke,
die Bilder wieder da sind,
der Geruch in meiner Nase ist.

Es tut weh, wenn ich mich so allein fühle,
mich niemand versteht, davon überzeugt bin
andere Menschen nur zu Nerven.

Es tut weh, wenn ich hier sitze, Sehnsucht verspüre,
diese aber wieder verschwindet, sobald ich
mich näher damit beschäftige.

Es tut weh, nicht lieben zu können,
keine Liebe annehmen zu können,
allein zu träumen.

Es tut weh, diesen Weg zu gehen,
auch wenn es heißt, dass
es irgendwann aufhört weh zu tun.

Gehen, gehen immer weiter gehen
und darüber hinaus Dinge finden die mir gut tun.

Doch das was gut tun würde, finde ich nicht,
und das tut auch weh.

Gefühle

Traurigkeit, begleitest du mich mein ganzes Leben?
Schmerz, warum tust du mir so weh?
Ekel, kannst du mich verlassen?
Angst, ich will dich besiegen.

Tränen, wie viele seid ihr denn?
Schuld und Scham, ihr habt nichts bei mir zu suchen.
Träume, stört ihr weiterhin mein Schlaf?
Erinnerungen, kommen da noch mehr von euch?

Verletzte Seele, wie kann ich dich heilen?
Verzweiflung, wie kann ich dir helfen?
Wut, du gehörst an die richtige Stelle.
Hass, ich will dich nicht.
Liebe, ich hab Angst vor dir.

Dieser Text stammt von der Webseite „der lange weg ins licht“, und findest du unter www.derlangeweginslicht.de/gedichte.php

Das Copyright der von mir verfassten Texte liegt allein bei mir. Eine Vervielfältigung oder Verwendung dieser Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist nicht gestattet.

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